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TU Berlin

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Aktuelles

Hochschulübergreifende Ringveranstaltung zur Bildung für Lebensführung zum dritten Mal gestartet

Lupe

Während des zweiten Corona-Semesters fing alles an: Dozierende der Pädagogischen Hochschulen Heidelberg und Schwäbisch Gmünd und der TU Berlin sahen die neuen Möglichkeiten der Online-Lehre als Chance, um eine hochschulübergreifende Ringveranstaltung zur Bildung für Lebensführung zu initiieren.

In diesem Sommersemester findet die inzwischen länderübergreifende Ringveranstaltung in Kooperation mit den fachdidaktischen Gesellschaften der Ernährungs- und Verbraucherbildung Deutschlands (HaBiFo), Österreichs (TNE) und der Schweiz (FD-WAH.CH) jetzt schon zum dritten Mal statt. Bis zu 300 Lehramtsstudierende der Fächer Alltagskultur und Gesundheit, Arbeitslehre und analoger Fächer der haushaltsbezogenen Bildung der Hochschulstandorte der drei Länder setzen sich gemeinsam mit aktuellen Themen der Ernährungs- und Verbraucherbildung auseinander. Dozierende der verschiedenen Hochschulen setzen im aktuellen Semester den Fokus beispielsweise auf Nachhaltigkeit im Kontext Ernährung und Textilien, Social-Media-Marketing oder biografisch orientierte Didaktik. Erste Evaluierungsergebnisse der vorigen Semester zeigen, dass die Studierenden genau diese Vielfalt der Themen bzw. Perspektiven und die Möglichkeit der Teilnahme an einer internationalen Veranstaltung schätzen.

Die Vorsitzende des Verbandes „Haushalt in Bildung und Forschung“ Prof. Dr. Silke Bartsch stellt fest: „Gerade für die sogenannten kleinen Fächer mit eher wenigen Professuren bietet die hochschulübergreifende Ringveranstaltung im digitalen Format ein lebendiges Forum für die Diskussion aktueller Aspekte der Bildung für Lebensführung.“ Das korrespondierende Studienfach Alltagskultur und Gesundheit in Baden-Württemberg (in anderen Bundesländern verankert in Arbeitslehre und assoziierten Fächern) versteht sich als ein lebensweltbezogenes Fach, das zu gegenwarts- und zukunftsrelevanten Themen fachwissenschaftlich begründete Erkenntnisse generiert, für die private Lebensführung relevante Lernprozesse initiiert und entsprechende Kompetenzen entwickelt.

Die Ringveranstaltung hat sich aufgrund des großen Interesses der Studierenden, des positiven Echos auch über die Hochschule hinaus und dank des Engagements der Dozierenden schnell zu einem festen Bestandteil der Aus- und Fortbildung im Lehramt etabliert. Die initiierenden Professorinnen (Silke Bartsch, TU Berlin; Angela Häußler und Katja Schneider, PH Heidelberg; Petra Lührmann, PH Schwäbisch-Gmünd) sehen sich durch den Erfolg ihrer Idee bestätigt und werden das Potenzial einer virtuellen Ringveranstaltung für die länder- und hochschulübergreifende Wissenskommunikation im Kontext Bildung für Lebensführung auf jeden Fall weiter nutzen und ausbauen.

-S. Bartsch

SHK-Stellenausschreibung

Gesucht wird eine studentische Hilfskraft für das Forschungsprojekt Stadt-Land-Fluss mit 40 Monatsstunden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Buch | „Konsum – Ernährung – Gesundheit. Didaktische Grundlagen der Ernährungs- und Verbraucherbildung“

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Ernährungs- und Verbraucherbildung für Gegenwart und Zukunft: In dem neu erschienenen Buch Konsum – Ernährung – Gesundheit skizzieren Kirsten Schlegel-Matthies, Silke Bartsch, Barbara Methfessel und Werner Brandl aktuelle und künftige Herausforderungen für ein individuelles, selbstbestimmtes Leben im Sinne der Bildung für Lebensführung. Damit greifen die Autorinnen und der Autor die REVIS-Konzeption der Ernährungs- und Verbraucherbildung auf, erweitern die Diskussion und formulieren ein Update der REVIS-Bildungsziele aus fachdidaktischer Sicht. Dazu gehören u. a. die Bedeutung von Ressourcen, von Konsumentscheidungen sowie das Verständnis der Zusammenhänge von Gesundheit und Ernährung und von Körper, Essverhalten und Identität. Silke Bartsch vom Fachgebiet Fachdidaktik Arbeitslehre schreibt in der Publikation insbesondere zu folgenden zwei Bildungszielen: Verständnis des Zusammenhangs von Körper, Essverhalten und Identität sowie Kultur und Technik der Nahrungszubereitung und Mahlzeitengestaltung. – T. Rothämel

Link: https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838557670 

Radio | „Die Burger-Kultur ist ein Spiegel der Gesellschaft“

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„Auch der Genuss muss gelernt werden", erklärt Silke Bartsch im Gespräch mit SR2 Kulturradio Moderator Kai Schmieding. In dem Beitrag geht es um Anforderungen einer angemessenen Ernährungsbildung in Zeiten des Fast Foods, das seit etwa 50 Jahren in Deutschland anzutreffen und heute längst etabliert ist. Silke Bartsch erläutert, dass die Wahl des Anbieters für den kleinen oder großen Hunger allerdings häufig eine Bildungs- oder auch eine Ressourcenfrage ist. Deshalb setzt sich die Professorin des Fachgebiets Fachdidaktik Arbeitslehre an der TU Berlin dafür ein, dass alle Schülerinnen und Schüler eine "gesicherte Grundbildung" bezogen auf Ernährung und Konsum erhalten – schon der Gesundheit, aber auch der Nachhaltigkeit wegen. Offene Mitmach-Schulküchen seien dafür ein gutes Mittel. – T. Rothämel

Link: https://www.sr.de/sr/sr2/themen/panorama/20211203_bartsch_silke_prof_zu_fast_food_in_deutschland_interview_100.html

Artikel | #easyfoodbw: Zielgruppengerechte, außerschulische Ernährungsbildungsangebote für junge Erwachsene

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Zum Thema „Zielgruppengerechte, außerschulische Ernährungsbildungsangebote für junge Erwachsene“ ist ein Artikel der Arbeitsgruppe „Ernährungsbildung und nachhaltige Entwicklung“ in der Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“ in Ausgabe 04/2021 (S. 300–303) erschienen. Im Fokus des Beitrags steht das Projekt #easyfoodbw, das sich an junge Erwachsene richtet. Gerade der Weg ins Berufsleben steckt voller Herausforderungen; eine davon ist die Gestaltung des verantwortungsvollen und selbstbestimmten Essalltags. Die Initiative #easyfoodbw wurde vom Landeszentrum Ernährung Baden-Württemberg und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Heilbronn mit fachdidaktischer Unterstützung der TU Berlin durch Silke Bartsch entwickelt. Federführend beteiligt ist die Doktorandin am Fachgebiet ALFA Maren Ann-Kathrin Jakob: Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (DHBW)  und Mitglied in der Arbeitsgruppe am Fachgebiet „Ernährungsbildung und nachhaltige Entwicklung“. In ihrem Promotionsvorhaben forscht sie zum Thema „Lebensmittelabfälle junger Erwachsener – Wegwerfverhalten und Perspektiven“. – T. Rothämel

Link: https://www.bzfe.de/fileadmin/user_upload/eif_2104_inhalt.pdf

Sammelbandbeitrag | Verantwortlich entscheiden (lassen)

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Smarte Haushaltstechnologien gewinnen im Alltag zunehmend an Bedeutung. Chancen und Risiken werden von den verschiedenen Seiten kontrovers diskutiert. In dem Beitrag stellen Silke Bartsch und Melanie Stilz die Bedeutung von Smart Home-Anwendungen für den Bereich Care-Arbeiten im privaten Haushalt dar und skizzieren beispielhaft deren Chancen und Risiken. Im Mittelpunkt steht die Diskussion dieser hinsichtlich eines selbstbestimmten Umgangs mit Smart Home-Technologien sowie erste Folgerungen für eine zukunftsfähige Verbraucherbildung. – H. Müller

Link: https://www.wbv.de/shop/themenbereiche/berufs-und-wirtschaftspaedagogik/shop/detail/name/_/0/1/6004710/facet/6004710///////nb/0/category/1633.html

Artikel | Inquiry-based learning and digital storytelling in virtual exchange: an approach for reflecting on food consumption in the Global South and Global North

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Virtueller Austausch in der Hochschulbildung stellt eine bislang wenig genutzte Chance für die Förderung von Verbraucher- und Nachhaltigkeitskompetenzen dar. Im Mittelpunkt des Artikels steht eine Untersuchung zur Gestaltung einer kulturübergreifenden Lehr-Lern-Umgebung. Inhaltlich war die Herausforderung des Lebensmittelkonsums und Reflexion von Konsummustern im Bereich Essen und Ernährung das Schwerpunktthemas eines Seminars. Dazu wurde begleitend eine Pilotstudie durchgeführt. Teilgenommen haben 16 Studierende der Savannakhet University Laos (Food Science) und 26 angehende Lehrerinnen und Lehrer der TU Berlin (Fachdidaktik Arbeitslehre). Die Analyse der Antworten der Studierenden auf den Fragebögen vor und nach dem Virtuellen Austausch sowie die in dieem Kontext erarbeiteten Digital Stories deuten darauf hin, dass das Konzept vielversprechend ist, auch wenn einige Faktoren, wie z. B. die Technologien und die Lingua franca des Lernumfelds, verbessert werden sollten. Die Erkenntnisse und Erfahrungen könnten anderen Projekten, die in ähnlicher Weise versuchen, komplexe globale Herausforderungen zu bewältigen, als Grundlage dienen. – T. Rothämel

Link: https://journal.unicollaboration.org/article/view/37152/35556

Vortrag | Master of Educational Administration and Development (Savannakhet University, Laos): „A perspective on the education system in Germany“

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Im Rahmen einer Veranstaltung im Master of Educational Administration and Development an der Savannakhet University, Laos, hat H. Müller am 14. November 2021 einen Vortrag zum Bildungssystem in Deutschland gehalten. Neben der Basisstruktur des Bildungssystems standen im Mittelpunkt des Vortrags Einblicke in schulische und hochschulische Praxen in Deutschland aus einer Perspektive der Arbeitslehre. Die anschließende Diskussionsrunde verdeutlichte den Bedarf an globalen Gesprächen zu globalen Themen, wie z. B. ad-hoc Lösungen und best practices in der Corona-Pandemie oder die systematische Auseinandersetzung mit der Rolle von Bildung in der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen. Hierzu sind das Fachgebiet Fachdidaktik Arbeitslehre und die Faculty of Food Science an der Svannakhet University in Laos bereits gemeinsam auf dem Weg durch erste Kooperationen zum Virtuellen Austausch in Forschung und Lehre. – H. Müller

Poster | Nachwuchsworkshop Verbraucherforschung: „Zum Stand der Verbraucherbildungsforschung“

Am Vortag des Bundesnetzwerktreffens Verbraucherforschung findet in Berlin der Workshop für Nachwuchsforschende in der Verbraucherforschung unter dem Titel „Aktuelle Beiträge aus der Verbraucherforschung – verbraucherrelevante Zukunftsfragen aus der Perspektive der Wissenschaft” statt. Veranstaltet wird der Workshop durch das Zentrum für verletzliche Verbraucher und Verbraucherinnen der Universität Siegen und der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport in Berlin. Heike Müller aus der Fachdidaktik Arbeitslehre stellt in einer kurzen Posterpräsentation einen Teil ihres Promotionsvorhabens zur Situation der Verbraucherbildung vor. Im Fokus des work-in-progress-Beitrags steht das Forschungsdesign einer Teilstudie zur Verbraucherbildungsforschung mit Vorüberlegungen zum (Selbst-)Verständnis, der disziplinären Verortung und den Strukturen von Verbraucherbildung und entsprechender fachdidaktischer Forschungen. Analysiert werden Publikationen, die für die Dekade 2010 bis 2019 in einer systematischen Datenbankrecherche ermittelt wurden. – H. Müller

Workshop | University:Future Festival: „Digitalisierung, Inklusion und Nachhaltigkeit – gemeinsame Herausforderungen der universitären Lehre“

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Für die schulische Bildung ist es längst erkannt: Schule ist das Spiegelbild einer heterogenen Gesellschaft und begleitet die Kinder und Jugendlichen auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Gegenüber Lehrkräften wird in diesem Sinne ein fächerübergreifender Kompetenzanspruch formuliert, um den Herausforderungen der Themen Digitalisierung, Inklusion und Nachhaltigkeit gemeinsam und über spezifische curriculare Inhalte hinaus zu begegnen. Wie aber sieht es an den Hochschulen aus? Kann die universitäre Lehre zur Verstetigung eines Kompetenzaufbaus ihrer heterogenen Studierendenschaft in Vorbereitung einer souveränen Lebensführung beitragen und wenn ja, wie?
Hierzu führten Marco Albrecht, Marco Wedel aus dem FG ALFA gemeinsam mit Sofie Koscholke und Mareen Derda (TUB-Teaching 2.0-Projekt)  im Rahmen des University:Future Festivals 2021 am 4. November 2021, einen Online-Workshop durch. – T. Rothämel

Link: https://festival.hfd.digital/de/programm/workshops/

Lehre | D-A-CH Ringveranstaltung: Aktuelle Aspekte und Theorien zur Bildung für Lebensführung

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Die im Sommersemester 2021 erfolgreich eingeführte Ringveranstaltung wird im Wintersemester 2021/2022 wieder angeboten und fortgeführt. Die Besonderheit des Formats wurde durch die Corona-Pandemie beeinflusst. "Aus der Not eine Tugend machen“, kann getrost als Motto genannt werden. Professorinnen und Mitarbeitende im Bereich der Bildung für Lebensführung von verschiedenen Universitäten und Hochschulen aus Deutschland und Österreich haben für ihre Studierenden ein Programm aufgesetzt, an dem Studierende und Interessierte per Onlinemeeting teilnehmen können. Als neue Teilnehmerin wird im Wintersemester die Schweiz begrüßt. Die Ringveranstaltung wird veranstaltet von Prof. Dr. Silke Bartsch (TU Berlin), Prof. Dr. Petra Lührmann (PH Schwäbisch Gmünd), Prof. Dr. Katja Schneider und Prof. Dr. Angela Häußler (PH Heidelberg) und ist eine Kooperation des D-A-CH Arbeitskreises Haushalt in Bildung und Forschung e.V., Thematisches Netzwerk Ernährung und Verband Fachdidaktik Wirtschaft-Arbeit-Haushalt. Mit dabei sind neben der TU Berlin die Universitäten in Paderborn und Wien sowie die Pädagogischen Hochschulen Freiburg, Schwäbisch Gmünd, Heidelberg, Karlsruhe, Weingarten und St. Gallen. Interessierte wenden sich bitte an Prof. Dr. Silke Bartsch oder an Heike Müller. – T. Rothämel

Vortrag | 25. Heidelberger Ernährungsforum: „Ernährungsbildung heute“

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Unter dem Titel „Drei Jahrzehnte Köpfe und Diskurse“ feiert die Dr. Rainer Wild-Stiftung am 24. und 25. September 2021 das Jubiläum, den Stifter, das Erreichte und all die Menschen, die daran mitgewirkt haben. Der Blick ist in die Zukunft gerichtet: „Die Gegenwart führt vor Augen, dass es unumgänglich ist, Ernährung und Gesundheit systematisch, global und in die Zukunft gerichtet zu denken. Gefragt ist schnelles, verantwortliches Handeln aller mit Ernährung befassten Fachkreise – Hand in Hand und auf Basis fundierter Fakten. [...] Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft setzt ein zukunftsfähiges Konzept einer gesunden Ernährung ein gesundes Ernährungssystem voraus. Für Wissenschaft und Praxis heißt das, die unterschiedlichsten Denk- und Arbeitsweise aller mit Ernährung befassten Disziplinen und Berufe zusammenzudenken, um die gesunde Ernährung in ihrer gesamten Tragweite neu auszurichten. Die Plattform dafür möchte das 25. Heidelberger Ernährungsform schaffen. [...]“ (Team der Dr. Rainer Wild-Stiftung). Silke Bartsch hält einen Beitrag zum Thema „Kompetenzen der Ernährung - Ernährungsbildung heute: Herausforderungen und Chancen“. – T. Rothämel

Info: https://www.gesunde-ernaehrung.org/Heidelberger-ernaehrungsforum.html

Artikel | Consumer education: coping with everyday life – shaping society

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Auf der europäischen Online-Plattform für schulische Bildung „SchoolEducationGateway“ ist ein Beitrag zur Verbraucherbildung von Heike Müller und Prof. Dr. Isabelle Penning (Universität Potsdam, vormals u. a. TU Berlin) in 29 Sprachen erschienen. Ein Vorgeschmack: „Education systems can support learners in building consumer competences that are necessary for managing everyday life and for transforming the systems and environments of consumption. Isabelle Penning and Heike Müller explain how.“ - T. Rothämel

Artikel: https://www.schooleducationgateway.eu/en/pub/latest/news/consumer-education.htm  

Vortrag | #DST2021 24-hour online marathon: „Me as a teacher“

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Am 22. Juni 2021 halten S. Bartsch und H. Müller auf der #DST2021 Konferenz „Me as a Teacher“ einen Vortrag zum Thema “Using Digital Storytelling for Developing Teacher Professionalism in Subject-Matter Didactics”. DST steht für Digital StoryTelling und meint eine internationale Konferenz der Digital-Storytelling-Community. Der 24-Stunden Marathon gehört zu einer auf drei Jahre angelegten Reihe und trägt den Titel „Story Work for a Just Future. Exploring Diverse Experiences and Methods within an International Community of Practice”.  Im Vortrag stellen H. Müller und S. Bartsch einen Ansatz vor, bei dem Digital Storytelling mit Lehramtsstudierenden zum Thema Professionalität in der Arbeitslehredidaktik eingesetzt wird. Lehramtsstudierende wurden gebeten, ihre gegenwärtigen Vorstellungen über sich als (zukünftige) professionelle Fachlehrerinnen und Fachlehrer im Fach W-A-T durch Digital Storytelling auszudrücken. Die 2- bis 3-minütugen Videos der Studierenden wurden von der Forschungsgruppe analysiert. Verschiedene Ansätze zur Skizzierung ihrer Positionen als Fachlehrer und Orientierungen zur Professionalität wurden dabei sichtbar, z. B. wie Lehramtsstudierende die Bedeutung von professioneller Kompetenz und ihrer gewünschten Wirkung auf die Schülerinnen und Schüler konstruieren. Digital Storytelling wird als eine Möglichkeit präsentiert, die fachspezifische Bildungsaufgabe und das "Ich" darin zu reflektieren - die Rolle professionaeller Fachlehrpersonen.

Projekt | Start cLEVER 3

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Am 1. Mai 2021 startete das Forschungsprojekt cLEVER 3 zur Leitperspektive Verbraucherbildung, gefördert vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. „cLEVER 3. Fach für Fach zur Consumer Literacy“ widmet sich der Professionalisierung von Lehrpersonen. Das cLEVER-Team erforscht, wie Angebote zum Thema Verbraucherbildung in der Lehrerbildung in Baden-Württemberg förderlich gestaltet werden können. Damit schließt die Forschungsgruppe an die Forschungsergebnisse von cLEVER 1 und 2 an und greift die konzeptionelle Neuausrichtung des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg (ZSL) mit ihren Regionalstellen auf. - cLEVER-Team

Info: www.leitperspektive-verbraucherbildung.de

Projekt | Stadt Land Fluss

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Das Verbundprojekt »Stadt-Land-Fluss« (Daten- und KI-gestützter Aufbau und Stärkung von Wertschöpfungsketten im Bereich der regionalen Ernährungssysteme), kurz SLF, erforscht die Stärkung des regionalen Ernährungssystems mittels des Aufbaus digitaler Datenplattformen für Wirtschafts- und Ernährungsdaten mit Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI). Der Startschuss für das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderte Konsortialprojekt wurde am 1. Juni 2021 gegeben. Das Projekt wird für drei Jahre mit insgesamt 3,8 Mio. Euro vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Mit dem Fachgebiet Fachdidaktik Arbeitslehre unter der Leitung von Prof. Dr. S. Bartsch beteiligt sich die TU Berlin am Projekt.

Link: https://www.sibb.de/forschungsprojekt-stadt-land-fluss-offiziell-gestartet-projektziele-und-informationen-zum-verbundprojekt-bf8afb77f513e848

Vortrag | Verbraucherbildung – Eine Einführung aus wissenschaftlicher Sicht

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Heike Müller hält am 13.04.2021 einen eingeladenen Vortrag zum Thema „Verbraucherbildung – eine Einführung aus wissenschaftlicher Sicht“. Das Webinar steht im Kontext des Projekts „Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“, das in Kooperation des Volkshochschulverbands Baden-Württemberg mit der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft der Familien-Bildungsstätten in Württemberg und der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg durchgeführt wird.

Beitrag | 14. Internationale Fachtagung der Hochschullernwerkstätten

Zu den elementaren Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern bei der Planung von Unterricht gehört es, kognitiv aktivierende Lernaufgaben zu formulieren, bestehende Lernaufgaben zu analysieren und bei Bedarf zu modifizieren. Im Rahmen des Projektes TUB-Teaching 2.0 werden Konzepte für Seminare entwickelt, in denen angehende Lehrerinnen und Lehrer die Kompetenzen für die Erstellung, Analyse und Modifikation von Lernaufgaben zu entwickeln. Auf der digital stattfindenden Tagung "Interaktionen in Hochschullernwerkstätten – Theorien, Praktiken, Utopien" in Saarbrücken vom 01.03. – 03.03.21 nahm das Projektteam an einem Forum teil. Die Fachdidaktik Arbeitslehre beteiligte sich mit dem Ko-Lab Arbeitslehre mit einem eigenen Beitrag an dem Forum. Kirstin Schäfer und Marco Albrecht stellten in dem Beitrag ein entwickeltes Analyseschema vor, mit dessen Hilfe Lehrerinnen und Lehrer Lernaufgaben erstellen, analysieren und modifizieren können. – Marco Albrecht, Kirstin Schäfer

Hinweis | Praxissemester

Studierende, die einen Platz im Praxissemester 2021/2 haben, müssen das vorbereitende Seminar L403 (Planung von Unterricht im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik) bei Frau Leupolz Masovic belegen.

Seminarzeiten: Mittwoch 10:00 Uhr-12:00 Uhr, Mittwoch 12:00 Uhr-14:00 Uhr (wöchentlich, Start 21.04.21)

Eine gesonderte Anmeldung ist nicht notwendig.

Artikel | Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der haushaltsbezogenen Bildung. Situationsbeschreibung aus einer Perspektive der HaBiFo-NEO Nachwuchsgruppe

Wissenschaftlicher Nachwuchs ist bedeutsam für den Erhalt und Ausbau jeder Disziplin. Aktuell gibt es nur wenige empirische Erkenntnisse zur Situation in der haushaltsbezogenen Bildung. Im Beitrag werden ausgewählte Aspekte zur Situation der Nachwuchsförderung skizziert und Anknüpfungspunkte für die haushaltsbezogene Bildung vor dem Hintergrund erster Erfahrungen aus der 2019 gegründeten Nachwuchsgruppe HaBiFo-NEO diskutiert. – H. Müller, R. A. O. Guzmán & C. Hinz

Artikel: https://doi.org/10.3224/hibifo.v10i1.01

Artikel | Forschendes Lernen im Virtuellen Austausch

Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung sind Transformationsprozesse, mit denen sich unsere gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gravierend verändern. Das hat Auswirkungen auf die Fachlichkeit der Fächer und auf die Lehrpersonenbildung. Im Beitrag, der auf der Fachtagung der Gesellschaft für Fachdidaktik 2020 vorgestellt wurde, werden Ergebnisse des Lehr-Lern-Forschungsprojekts „Digitale Essgeschichten“ vorgestellt, bei dem Forschendes Lernen mit Virtuellem Austausch und Digital Storytelling kombiniert wird: Studierende aus dem Globalen Norden und Globalen Süden erforschen ihren Essalltag und bereiten ihre Erkenntnisse digital in narrativer Form für den virtuellen Austausch auf (FETA-Ansatz: Forschend lernen, Erzählen, virtuell ausTAuschen). – S. Bartsch & H. Müller

Artikel: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-216590

Artikel | Digitale Essgeschichten - Forschendes Lernen im Virtuellen Austausch

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Die Ernährungs- und Verbraucherbildung (EVB) kann wichtige Beiträge zur Agenda 2030 leisten. Der im Dezember 2020 in Haushalt in Bildung und Forschung erscheinende Beitrag von Silke Bartsch und Heike Müller stellt dazu ein entwickeltes fachdidaktisches Konzept vor. Drei theoretische Ansätze (Forschendes Lernen, Virtueller Austausch, Digital Storytelling) werden verbunden, um Lehramtsstudierende zur Reflexion ihres Essalltags anzuregen. Exemplarisch wird dargelegt, wie Studierende der TU Berlin Erkenntnisse aus der Analyse ihres Essalltags zum Austausch mit Studierenden im Globen Süden nutzen. Haushalt in Bildung und Forschung 9(4), S. 28–46. – S. Bartsch & H. Müller

Artikel: https://doi.org/10.3224/hibifo.v9i4.03

Vortrag | Bundeszentrum für Ernährung: Runder Tisch „Ernährungsbildung an Schulen“

Am 24. November 2020 lädt das Bundeszentrum für Ernährung zum Runden Tisch. Silke Bartsch hält einen Impulsvortrag zum Thema „Ernährungsbildung durch schulischen Unterricht sichern“. Darin fordert sie einen lebensweltbezogenen Ernährungsunterricht für alle Schülerinnen und Schüler in allen Klassenstufen und allen Schulformen. Silke Bartsch kritisiert, dass es nur noch wenige Standorte in Deutschland gibt, die eine Ernährungs- und Verbraucherbildung im Curriculum der Lehramtsausbildung anbieten. – T. Rothämel

Pressemitteilung: https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2020/november/ernaehrungsbildung-gehoert-ins-curriculum/

Projekt | cLEVER 2 erfolgreich abgeschlossen

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Am 31. Oktober 2020 endet das Projekt cLEVER 2 unter der Leitung von Silke Bartsch. Die Leitperspektive Verbraucherbildung ist im baden-württembergischen Bildungsplan 2016 verankert und wurde sukzessiv in allen Schulstufen eingeführt. Mit dem vom MLR geförderten cLEVER-1-Projekt (2016 bis 2018) wurde u. a. auf der Basis einer Bedarfsanalyse ein Transferkonzept zur Unterstützung der Umsetzung in der schulischen Praxis erarbeitet und erste Unterstützungs­maßnahmen wie zum Beispiel Handreichungen und Fortbildungen für Lehrpersonen entwickelt und angeboten. Das daran anschließende cLEVER-2-Projekt (2018 bis 2020) hat auf der Grundlage des cLEVER-Transferkonzepts die Maßnahmen ausgebaut und weiterentwickelt. Ergebnisse aus der Professionalisierungs­forschung wurden dazu systematisch ausgewertet und nutzbar gemacht, flankiert durch eigene Befragungen. Die durchgeführten Unterstützungsmaßnahmen richteten sich verstärkt an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Lehrerbildung, um größere Effekte für die unterrichtliche Umsetzung zu erzielen. – cLEVER-Team

Info: https://www.leitperspektive-verbraucherbildung.de/

Projekt | cLEVER-Handreichung „Algorithmen im Alltag“ erschienen

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Im cLEVER-Projekt wurde eine vierte Handreichung zur Verbraucherbildung im Fachunterricht veröffentlicht. Am Thema „Algorithmen im Alltag“ wird gezeigt, wie Fachinhalte des Deutschunterrichts zu Konsumkompetenzen beitragen können und umgekehrt, dass Verbraucherbildung ein Gewinn für das Fach sein kann. Digitale Medien beeinflussen und bestimmen den Alltag nicht nur von Kindern und Jugendlichen. Umso wichtiger, Grundlagen des Einsatzes von Algorithmen im Alltag zu verstehen und zu reflektieren. – T. Rothämel

Info: https://www.leitperspektive-verbraucherbildung.de/schule/handreichungen/

Projekt | cLEVER-Handreichung „Wünsche“ erschienen

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Im cLEVER-Projekt wurde eine dritte Handreichung veröffentlicht. Am Thema „Wünsche“ wird gezeigt, Verbraucherbildung im Deutschunterricht der Grundschule umgesetzt werden kann. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe der Verbraucherbildung im Fachunterricht liegt auf der Reflexion von Bedürfnissen und Kaufentscheidungen. Hierzu werden Bedürfnisse und Wünsche voneinander abgegrenzt und in Beziehung zu Bedarf und Konsum gesetzt. Schließlich kann mit dem Material kindgerecht thematisiert werden, wie Werbung wirkt und wie man dennoch selbstbestimmte Entscheidungen treffen kann. – T. Rothämel

Info: https://www.leitperspektive-verbraucherbildung.de/schule/handreichungen/

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