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TU Berlin

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Schülerfirmen aus Sicht von Lehrenden

Schülerfirmen aus Sicht von Lehrenden
Eine qualitative Studie zu einem Lernarrangement der ökonomischen Bildung

In der vorliegenden empirischen Studie widmet sich die Autorin der Unterrichtsmethode Schülerfirma, die in der ökonomischen Bildung etabliert ist. Da Schülerfirmen nach der Modelltheorie als Handlungssimulationen verstanden werden können, die unterschiedlich konstruiert werden, untersucht die Autorin die individuellen Ausgestaltungen des Lernarrangements. Sie geht der Frage nach, welche subjektiven Konzepte Lehrkräfte zu Schülerfirmen ausbilden, die ihr unterrichtliches Handeln prägen. In Schülerfirmen stattfindende Lehr- und Lernprozesse werden unter Anwendung narrativer Interviews sowie der dokumentarischen Methode rekonstruiert und in Typologien zusammengefasst.
Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Lehrkräfte in der unterrichtspraktischen Umsetzung von Schülerfirmen mit verschiedenen Spannungsfeldern konfrontiert sind. Sie werden von den Lehrkräften mithilfe individueller Sinnkonstruktionen gelöst, welche sich als Kontrast oder Ergänzung zur fachdidaktischen Methodenbeschreibung erweisen. So stehen die mit Schülerfirmen intendierten Lernziele beispielsweise im Spannungsverhältnis zur Wirtschaftlichkeit der Schülerfirma und ist von den Lehrkräften auszutarieren. Aus dem systematischen Vergleich der Forschungsergebnisse zur fachdidaktischen Methodenbeschreibungen der ökonomischen Bildung werden schließlich Implikationen für relevante Akteure abgeleitet und somit ein Beitrag zur Prozess- und Ergebnisqualität der Schülerfirmenarbeit geleistet.

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